Über 30 Jahre begleitet mich die Unterrichtstätigkeit am Klavier, seit 2001 ist die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) mein Arbeitsplatz. Die Begegnung mit den Studierenden empfinde ich als äußerst wertvolle Bereicherung, dabei eine freie Atmosphäre zu schaffen und gezielt Inputs zur bestmöglichen Entfaltung eines jeden und jeder Einzelnen zu setzen, sehe ich als meine Aufgabe. Neben der Betreuung des künstlerischen Hauptfachs und pianistischer Nebenfächer innerhalb der musikpädagogischen Studienrichtungen unterrichtete ich viele Jahre auch Didaktik des Instruments Klavier und leitete Lehrpraxen. In zahlreichen Kursen und Workshops im In- und Ausland vermittelte ich klavierspezifische oder allgemeindidaktische Themen auch außerhalb der Universität, Fachpublikationen stehen dazu in reflexiver Ergänzung. Einladungen in die Jury von Wettbewerben runden diese Felder ab. Neben der Organisation diverser Projekte an der Universität ist mir die Lehrveranstaltung „Zusammenklänge“ ein besonderes Anliegen: Studierende unterrichten Jugendliche mit Fluchterfahrung.

Foto: Lukas Beck

Ludwig van Beethoven Institut

 

Als einziges Institut in Österreich widmet sich das Ludwig van Beethoven Institut gänzlich dem Klavierunterricht in den musikpädagogischen Studien sowie der Lehrpraxis und der Didaktik des Instruments.

 

Ludwig van Beethoven Institut für Klavier in der Musikpädagogik

Rennweg 8, 1030 Wien

 

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Zusammenklänge

Seminare, Kurse, Workshops


  Seminare, Kurse, Workshops (ab 2006)




Kurse im Rahmen des „International Music Festival for Youth in Vienna“, „Verein für internationale Kulturentwicklung und internationalen Kulturaustausch in Wien“












Kurse für Klavierehrer*innen aus Korea über die „Vienna Music Academy“







Seit 2009 Klavierkurse und Workshops für das Jan Kukuzeli Musiklyzeum in Durrës (Albanien) und Kurstätigkeit an der Musikakademie in Tirana






Arnold Schönberg –
Educational Visions
Ein Workshop des Arnold Schönberg Center für Lehrkräfte und Lehramtsstudent*innen

 


Während eines Los Angeles-Aufenthalts fragte mich Lawrence Schoenberg, ob ich nicht im Schönberg Center Wien einen Kurs zur Vermittlung der Musik seines Vaters für Lehrende halten möchte. Ich verneinte, weil ich wusste, wie groß das Feld der wirklich intensiv an Schönberg Forschenden ist. Lawrence ließ nicht locker – und ich dachte darüber nach. Am nächsten Tag schlug ich ihm mein Grundkonzept vor und sagte unter einer Bedingung zu: Ich brauche die Archivare des Schönberg Centers und deren so profundes Fachwissen. So startete eine Folge von Kursen im Schönberg Center in Wien und im Schönberg-Haus in Mödling. Mit Eike Fess und anfangs auch Iris Blumauer teilte ich mir die Themen auf, Lawrence Schoenberg sicherte zu, für die Kurse extra nach Wien zu kommen. Ein Glücksfall, diese Kombination. Der Titel war schnell gefunden: „Arnold Schönberg – Educational Visions“. 2007 starteten wir, das Konzept ging wunderbar auf, die „Visions“ fanden mehrmals sehr erfolgreich statt.


„Arnold Schönberg – Educational Visions“, Programm August 2010

 

Arnold Schönberg Center

Schwarzenbergplatz 6 (Eingang Zaunergasse 1-3), 1030 Wien

 

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Spiel ist Spiel – Mit György Kurtág experimentieren – „Játékok“ für Klavier

 

Ich verehre den Komponisten György Kurtág aufs Höchste. Die Einzigartigkeit seiner Sammlung „Játékok“ für Klavier über spielerische und improvisatorische Zugänge zu vermitteln und dabei das für Kurtág so wichtige tiefgründige Hintergrundwissen geistreich mitzugeben, war mir immer das größte Vergnügen. Ich erinnere mich lebhaft an die vielen Blicke und Statements von Seminarteilnehmer*innen, die mich eindrücklich und zu meiner Freude wissen ließen, dass der Kurtág-Funke übergesprungen war.


Spiel ist Spiel – Mit György Kurtág experimentieren – „Játékok“ für Klavier




Klavierunterricht ins Blaue?

 

Auf die Einladung des Oö. Landesmusikschulwerks, einen Kurs zum Thema „Unterricht für Anfänger*innen am Klavier“ anzubieten, sah ich nur eine Möglichkeit: Einen Workshop zu konzipieren, der all jene freien, experimentellen und phantasievollen Zugänge zum Instrument praktisch erlebbar macht, die man in den gängigen Lehrwerken nicht oder viel zu wenig findet. In diese Sammlung von Möglichkeiten und in dieses sich Bewegen außerhalb vorgedachter Wege brachte ich Ordnung und Struktur. Der Seminartitel „Klavierunterricht ins Blaue?“ soll keck fragen, ob das Erlernen des Instruments ohne eine Klavierschule zwangsläufig zu einem nicht durchdachten und planlosen „Klavierunterricht ins Blaue“ führt. Freiheit auf der einen und Struktur auf der anderen Seite können einander wunderbar ergänzen. Der Titel mitsamt seinem pointiert gesetzten Fragezeichen erklärt sich den Seminarteilnehmer*innen im Austesten von Improvisations- und Spielideen, die zu Elementen innerhalb einer übergeordneten Planung werden. „Klavierunterricht ins Blaue?“ avancierte zum Dauerbrenner meiner Seminare.


Klavierunterricht ins Blaue?


notations 1985–2015

 

Mit der Edition an 30 älteren bzw. neuen und ungedruckten Texten zu Klavierdidaktik, Werkgeschichte und Interpretation liegt eine qualitätsvolle wie vielschichtige Zusammenschau an Reflexionen zum Klavier vor.

 

Karin Wagner, Anton Voigt

notations 1985–2015

Texte zu Klavierdidaktik, Werkgeschichte und Interpretation

Universal Edition 2015

ISBN 978-3-7024-7371-6

 

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„Notations 1985–2015 is an excellent resource and reference book, and I can't recommend it highly enough to anyone reading German and English. It's the sort of publication that does take pride of place on one's bookshelf, for the diversity of topics covered, the variety of arguments presented, the quality of editorship, and its overall pertinence to what we all do: play the piano.“ Nils Franke, Piano Professional Magazine (Issue 41 Summer 2016).

impro spontan

 

Die von Anfänger*innen spontan realisierbare Ideen-Sammlung zu experimenteller Improvisation am und um das Klavier schafft ein Feld für Spielfreude, Entdeckerlust, Hingabe und Phantasie.

 

Karin Wagner

impro spontan

Improvisationsspiele für Anfänger*innen am Klavier

Studio Weinberg

ISBN 978-3-902813-30-5

 

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