An Tasten

 

Seit der Jugend gilt meine Liebe dem Klavier, die anspruchsvolle und intensive Auseinandersetzung mit diesem so universellen Instrument bestimmte meine Studienjahre. Die Fülle stilvielfältiger Literatur vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik lässt aus dem Vollem schöpfen: Komplexität, Gewagtheit und immerwährende Gültigkeit zeichnen die „großen“ Werke aus, so manche Perle findet sich in der Unbekanntheit und an den Epochenrändern. Im Forschen nach Interpretationsmöglichkeiten, im sinnlichen Austarieren klanglicher Feinheiten und in der konsequenten Ausbildung technischer Fertigkeiten wird Klavierspiel zur Übung und Beschäftigung an und mit sich selbst: Ein stetiges Beobachten, Suchen und Ausloten im Dienst der Kunst.

Pianistin

Foto: Lukas Beck

an der Universität

im Konzertsaal

auf Tonträger

Über 30 Jahre begleitet mich die Unterrichtstätigkeit am Klavier, seit 2001 ist die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) mein Arbeitsplatz. Die Begegnung mit den Studierenden empfinde ich als äußerst wertvolle Bereicherung, dabei eine freie Atmosphäre zu schaffen und gezielt Inputs zur bestmöglichen Entfaltung eines jeden und jeder Einzelnen zu setzen, sehe ich als meine Aufgabe.

 

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Immer deutlicher kristallisierte sich in den letzten Jahren heraus, dass das aktive Musizieren auch der wissenschaftlich-forschenden Seite in mir bedingt, und dabei gleichzeitig die wissenschaftlich Tätige vehement nach der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Instrument verlangt.

 

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„Kriegsbegeisterung und wüster Chauvinismus in Verbindung mit offensichtlichen geschäftlichen Interessen verschiedener Art sowohl im Alltags- wie auch im kulturellen Leben scheinen für die ersten Monate des Ersten Weltkriegs charakteristisch gewesen zu sein.“ So lesen sich die Eingangszeilen der Beschreibung einer 2016 bei Gramola erschienen CD, die Lieder zum Kriegsausbruch mit Texten von 1914 aus der „Fackel“ von Karl Kraus kombiniert. Ein musikhistorisches wie zeithistorisches Dokument, welches mit dem Bariton Csongor Szántó und dem Essayisten Franz Schuh seine Realisierung fand.

 

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