Konzise Recherche und der Versuch einer möglichst exakten Versprachlichung daraus gezogener Schlüsse sind ein Faible von mir. Biographisches Arbeiten ließ mich im Blick auf Erich Zeisl und Hugo Kauder immer wieder zwischen mikroskopischer Feineinstellung und beobachtender Distanz pendeln.

Foto: Lukas Beck

Hugo Kauder (1881–1972)
Komponist – Musikphilosoph – Theoretiker.
Eine Biographie

 

Die hier vorgelegte, weltweit erste Biographie über den Musikexilanten Hugo Kauder verfolgt seine Spuren und entdeckt ihn in vielerlei Hinsicht neu.


Karin Wagner

Hugo Kauder (1888–1972)

Komponist – Musikphilosoph – Theoretiker.
Eine Biographie

Böhlau 2018, 224 Seiten, 27 s/w-Abbildungen

Gebundene Ausgabe, ISBN 978-3-205-20015-4

 

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Rezension mdw magazin
Rezension nachrichten.at

„Umso dankenswerter die Initiative des exil.arte Zentrums an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, eine erste Biographie von Hugo Kauder aus der Feder von Karin Wagner zu veröffentlichen. […] Karin Wagner begnügt sich nicht damit, ein Musikerporträt zu zeichnen. Sie schildert detailliert die politischen und sozialen Konstellationen, vor denen sich dieses Leben abspielte. […] Karin Wagner wechselt schön ab zwischen Musikalischem, Soziologischem und Philosophischem. […] Für Europa ist mit diesem Buch ein guter Anfang gemacht.“
Gottfried Eberle, musica reanimata-Mitteilungen (101/Juli 2020), S. 20 ff.

… es grüsst Dich Erichisrael

 

Wertvoll ist Eric Zeisls größtenteils unveröffentlichte Korrespondenz mit der exilierten Kunst- und Kulturwelt: Die Freundin Hilde Spiel bildet eine Konstante, um die herum sich eine schillernde Szenerie an Briefschreibenden auftut. Ulrich Weinzierl rezensierte den Band als „eine kulturhistorische Fundgrube, ein bewegendes Exil-Dokument“.


Karin Wagner (Hg.)

… es grüsst Dich Erichisrael

Briefe von und an Eric Zeisl. Hilde Spiel, Richard Stöhr, Ernst Toch, Hans Kafka u. a.

Cernin 2008, 440 Seiten

Gebundene Ausgabe, ISBN 978-3-7076-0273-9

 

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Rezension welt.de

Tobias Heyl beschrieb das Buch als „sorgfältig edierten Band“:
„Der Komponist Eric Zeisl (1905–1959) ist im Grunde vergessen. […] Eine umfangreiche Briefedition zeigt nun seinen Platz in der Community der Exilierten.
Durch all die Jahre zieht sich eine dichte Korrespondenz mit Hilde Spiel in London,
sie dokumentiert eindrucksvoll den Alltag und die Nöte der Vertreibung.“
Tobias Heyl, Falter (1-2/2010), S. 20.

Fremd bin ich ausgezogen

 

Von Wien bis Hollywood: Die erste umfassende Biographie zu Eric Zeisl im deutschen Sprachraum führt in die Lebens- und Schaffenswelten des Wiener jüdischen Komponisten.

 

Karin Wagner

Fremd bin ich ausgezogen

Eric Zeisl. Biografie

Cernin 2005, 312 Seiten

Gebundene Ausgabe, ISBN 978-3-7076-0070-4

 

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„Das Buch beginnt gleich mit dem spannendsten Kapitel, der Flucht.“
Albrecht Dümling, musica reanimata-Mitteilungen (64/Juli 2008), S. 27.


Eric(h) Zeisl. Ein unvollendetes Leben

 

Also available in English as: Eric(h) Zeisl. An Unfinished Life
Ein Film von Herbert Krill und Katharina Schulenberg-Leduc
Buch und Regie: Herbert Krill

 





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